Digitale Transformation im Ingenieurwesen: Wie Repsol die Komplexität in den Griff bekam
Im Rahmen unserer laufenden Forrester-Webinarreihe hatten wir die Gelegenheit, Manuel Parra Palacios, Content- und Datenspezialist sowie Business Intelligence Analyst bei Repsol, zu hören. In dieser Sitzung Repsols Blaupause für die Transformation im Ingenieurwesen beschrieb Manuel detailliert den Weg des Unternehmens hin zu intelligenteren, vernetzteren Engineering-Prozessen – unterstützt durch Digitalisierung, digitale Plattformen, digitale Tools und moderne Normenverwaltung.
Repsol, ein globaler Multi-Energie-Anbieter, ist in einer hochkomplexen und stark regulierten Branche tätig. Da technische Informationen über verschiedene Abteilungen und Formate verstreut waren, standen die Ingenieurteams des Unternehmens vor wachsenden Herausforderungen in Bezug auf Konsistenz, Zugänglichkeit und Effizienz. Manuel berichtete, wie Repsol diese Hindernisse durch die Einführung unserer digitalisierten Plattform für Normenverwaltung direkt angegangen ist – eine Umstellung, die nun die Arbeitsweise der Teams, den Wissensaustausch und die Einhaltung von Vorschriften grundlegend verändert.
Manuel drückte es so aus: „Wir müssen uns über die Informationen, die wir verwenden, ganz sicher sein, denn Informationen sind nicht nur Informationen – sie sind vielmehr der Grundstein für den Entscheidungsprozess.“ In einer sich schnell entwickelnden Branche sind vertrauenswürdige, strukturierte Inhalte für eine sichere Entscheidungsfindung von grundlegender Bedeutung.
Wichtige Erkenntnisse aus dem Webinar von Repsol zum Thema „Digitale Transformation im Ingenieurwesen“
Von der Fragmentierung zur Integration mit digitalen Plattformen
Repsol arbeitet mit einer Vielzahl von Systemen und isolierten Dokumentationen in den technischen Abteilungen. Bei mehreren hundert oder manchmal sogar tausenden von technischen Normen verbringen Ingenieure oft wertvolle Zeit damit, nach der richtigen Version eines Dokuments zu suchen oder doppelte Arbeit zu leisten. Durch die Konsolidierung dieser Materialien auf einer einzigen, digitalisierten Plattform schuf Repsol eine einzige Quelle der Wahrheit, wodurch der Zugriff auf aktuelle Normen erheblich vereinfacht und Ineffizienzen reduziert wurden. Diese Konsolidierung hilft bei der Bewältigung von Herausforderungen im Zusammenhang mit Inhalten, wie unstrukturierten Inhalten und inkonsistenten Metadaten, und ist ein entscheidender Schritt zur Prozessoptimierung.
„Normen sind nicht nur Dokumente“, erklärte Manuel. „Sie enthalten gewonnene Erkenntnisse … und wir setzen diese in Entscheidungen für uns um.“ Diese Erkenntnis spiegelt wider, wie sich digitalisierte Normen von passiven Ressourcen zu aktiven Faktoren entwickeln können, die die Entscheidungsfindung und die Einsatzbereitschaft fördern.
Ermöglichen von teamübergreifender Kollaboration
Die Umstellung auf ein zentralisiertes System hat zudem Barrieren zwischen den Teams abgebaut. Manuel hob hervor, dass verschiedene Teams nun in Echtzeit auf gemeinsame Inhalte zugreifen und zu diesen beitragen können, was eine bessere Zusammenarbeit fördert und Kommunikationsengpässe reduziert. Dies verbessert nicht nur die Produktivität, sondern trägt auch dazu bei, technische Entscheidungen mit den übergeordneten Unternehmenszielen in Einklang zu bringen.
Echte Ergebnisse, echte Effizienz durch Engineering Workbench
Seit der Einführung der Engineering Workbench hat Repsol in mehreren Bereichen spürbare Verbesserungen erzielt. Ingenieure verbringen nun weniger Zeit mit der Suche nach Dokumenten und haben mehr Zeit für deren Anwendung. Nacharbeiten wurden reduziert, die Audit-Bereitschaft verbessert und die Gesamtgeschwindigkeit der Engineering-Prozesse beschleunigt. Diese Veränderungen sind nicht nur inkrementell, sondern stellen eine bedeutende Veränderung in der Herangehensweise von Repsol an Innovation und operative Agilität dar.
Manuel unterstrich diesen Wert, als er sagte: „Wir sind in 33 Ländern weltweit vertreten ... Es gibt Menschen im Dschungel, Menschen in der Wüste. Sie müssen zum richtigen Zeitpunkt auf Informationen zugreifen können, um Risiken zu minimieren – um Gesundheits- und Sicherheitsprobleme oder Zwischenfälle zu reduzieren ... Das ist nicht nur schneller, sondern auch flexibler und sicherer. Und natürlich skalierbar für neue Einrichtungen und neue Prozesse.“ Dieses Maß an Zugänglichkeit ist sowohl für die Geschwindigkeit als auch für die Sicherheit von entscheidender Bedeutung.
Ein skalierbarer Entwurf für die digitale Transformation im Ingenieurwesen
Manuels Geschichte ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass technische Transformationen nicht unbedingt mit umfangreichen Systemüberholungen beginnen müssen. Stattdessen kann man durch intelligentes Content Management, Kollaboration und Governance schnell und nachhaltig einen echten Mehrwert schaffen. Die Förderung einer Kultur des kontinuierlichen Lernens innerhalb der Teams ist entscheidend für die Verbesserung der Fähigkeiten, die Anpassung an neue Technologien und die Steigerung der allgemeinen Effektivität der Organisation.
Ganz gleich, ob Sie gerade erst mit Ihrer digitalen Transformation beginnen oder Ihre Bemühungen ausweiten möchten – die Erfahrung von Repsol bietet Ihnen eine Blaupause für den Erfolg. Die Optimierung betrieblicher Prozesse ist unerlässlich, um Ressourcen aufeinander abzustimmen, die Effizienz zu maximieren und eine nachhaltige Transformation sicherzustellen.
Sehen Sie sich die vollständige Aufzeichnung des Webinars an
Sehen Sie, wie Repsol seine technischen Abläufe modernisiert hat – und entdecken Sie, wie Ihr Unternehmen dasselbe erreichen kann.